Feeds:
Beiträge
Kommentare

Teurer als Gemeinschaftsunterkünfte mit Essens- und Hygienepaketen ist die Pension samt Vollverpflegung bei Hillers nicht, heißt es laut Berechnungenvon Organisationen wie dem Bayerischen Flüchtlingsrat. Die Verwaltung der Massenbehausungen und deren Sicherung verschlängen viel mehr Geld. Dennoch leben in Bayern die meisten 21.489 Flüchtlinge (Stand Ende Mai 2012), deren Asylverfahren noch laufen oder deren Asylantrag bereits abgelehnt wurde, in Gemeinschaftsunterkünften. Gerade mal 10.074 seien in privaten Wohnungen untergebracht, weitere 1.303 Asylbewerber seien in Gasthäusern oder Pensionen eingemietet.*

Und warum wird lieber viel mehr Geld mit Massenbehausungen verpulvert? Darüber gibt uns folgende Passage aus dem gleichen Artikel aufschluss:

Die bayerische Asylverordnung ist unmissverständlich, man will ‚die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern‘, heißt es im Verordnungstext.*

Da für Verfolgte eine „Rückkehr“ nicht zur Debatte stehen dürfte, bleibt der Verordnung nur noch eine Intention zuzuschreiben: Die unliebsamen Gäste sollen dazu getrieben werden, aus den ihnen zugedachten Unterbringungslagern zu fliehen und in die Illegalität abzutauchen.

*) Zitiert aus:

http://www.scribd.com/doc/103851734/Altmuhlbote-21-07-2012

Eines der besagten rechten HohlköpfeDer einzige Grund für die Existenz des so genannten Verfassungsschutzes ist es, die Friedensbewegung und andere demokratische Strukturen mit ihren „Beobachtungen“ zu diskreditieren und in Verruf zu bringen. Ziel ist es, den Beissreflex der rechten Hohlköpfe (siehe Bild) zu reizen und sie gegen alle missliebigen demokratischen Kräfte aufzuhetzen. Seien es Friedens-, Anti-AKW-, Feminismus-, Tierschutz- oder Antimilitarismusorganisationen.

Heute habe ich beschlossen, Terrorismus-Experte zu werden. Das ist zum Glück ganz einfach. Nachdem ich die wichtigsten Richtlinien von Telepolis nochmals verdichtet hatte, kam ich zum Schluß, dass ich dafür hinreichend qualifiziert bin:

Kommt ein Anschlag nicht aus dem rechten Lager, handelt es sich immer um ein Terrornetzwerk (also Al-Qaida). Das ist wirklich so und keine Mystifizierung oder Verschwörungstheorie; Al-Quaida ist die erste Organisation, der es gelungen ist, ein dauerhaft funktionierendes Netzwerk zu bilden, das immun ist gegen Unterwanderung durch Geheimdienste.

Bei Anschlägen aus dem rechten Lager hingegen sind die Täter immer Verwirrte, Psychopathen, Bestien oder Irre; und vor allem: immer Einzeltäter. Sie haben keine Kontakte zu rechten Bezugsgruuppen oder Netzwerken (falls solche Dinge überhaupt existieren).

Zudem wechselt die Sprachregelung von „Terrorist“ zu „Amokläufer“ (besonders wichtig!!!).

Islamistische Anschläge sind immer ausführlich geplant, eiskalt ausgeführt, wohlüberlegt, gnadenlos. Bei einem rechten Anschlag sind hingegen einfach nur mit einem armen Teufel die Pferde durchgegangen.

Kritik der Kritik

Eine in einigen Punkten äußerst interessante Meinung (wenn auch teils sehr ausfallend) über Roger Eberts Filmkritik zu Fight Club:

http://film-analyse.de.vu/ebertskritik.php

Sie besitzen zwei Kühe, verkaufen die eine, kaufen dafür einen Ochsen.

Ihre Herde wird größer, der Bauernhof expandiert.

Wenn sie jedoch in INDIEN leben:

Sie besitzen eine Kuh und einen Ochsen, beten diese aber nur an.

Sie verhungern, kommen jedoch ins Nirvana.

Wenn Sie in CHINA leben:

Sie besitzen auch eine Kuh und einen Ochsen.

Sie verkaufen die Kälber und werden reich.

Wenn Sie in den USA leben:

Sie besitzen zwei Kühe und melken diese in drei Schichten 24 Stunden lang.

Wenn die Kühe daran sterben, beschuldigen Sie einen Schurkenstaat und überfallen ihn.

Wenn Sie in der TÜRKEI leben:

Sie besitzen zwei Ochsen, den einen machen Sie zum Ministerpräsidenten, den anderen zum Staatspräsidenten.

Das Grundgesetz war weder in seiner ursprünglichen Form noch in seinen bisher 52 Änderungen ein Werk des Volkes, vielmehr wurde das Volk bisher daran gehindert, sich selbst eine Verfassung zu geben, wie es der Artikel 146 des Grundgesetzes ausdrücklich vorsieht. Die Funktionsaristokratie aus den Systemparteien hat sich der Souveränität des Staates bemächtigt und weigert sich, diese dem Volk herauszugeben. Die Staatsbemächtigten der BRD wissen, dass sie ihre Macht und vor allem ihre Pfründe verlieren, wenn sie sich auf direkte Demokratie einlassen, und sie werden vor nichts zurückschrecken, um dies zu verhindern. Um ihr Machtssystem gegen den Anspruch des Volkes auf demokratische Teilhabe abzusichern, hat die politische Klasse mit dem Lissabon-Vertrag geeignete Vorkehrungen getroffen. Sollte dieser Vertrag unverändert in Kraft treten, wird das Grundgesetz zu Makulatur.

Warum kann niemand die USA aus der Krise holen?

Weil der globale Kapitalismus einen bösen Schönheitsfehler hat: er ist nicht dezentral strukturiert. Um das System am Laufen zu halten, waren die USA jahrzehntelang dazu verdammt, das globale Mehrprodukt zu verkonsumieren. Jetzt wo auch das nicht mehr funktioniert, ist die Kacke am Dampfen. 30 Jahre ging das gut.

Die sog. Ökonomen haben entschieden zu lange versucht, das System mit künstlichen Mitteln am Leben zu halten. Umso größer wird das Getöse, wenn nun alles zusammenfällt. 10 mal größer, als beim Zusammenbruch des Ostblocks? 100 mal größer? 1000 mal größer? Mit dem finanztechnisch gedopten Kapitalismus war es natürlich ein Leichtes für Reagan, den sog. Sovjet-Kommunismus totzurüsten. Aber wie es eben mit gedopten Athleten so ist: irgendwann brechen sie ohne äußere Ursache – also scheinbar grundlos – tot um.

Und dann? Kommunismus a la Ostblock! „Das war gar kein Kommunismus“ hör ich viele schon schreien. Richtig! Und genau das werden wir jetzt bekommen! Ein autoritäres System, das im Kern immernoch von Lohnarbeit und Mehrwertausbeutung getrieben wird – nur einfach mit viel mehr Kontrolle und Überwachung, Bürgerrechte und Pressefreiheit sind schon jetzt extrem ausgehöhlt, aufgeweicht und unterspült. Wir haben den Realkommunismus nicht niedergerungen, wir haben ihn globalisiert. Frohes schaffen, HeldIn der Arbeit!

„Aber laut Jeremy Rifkin (http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_skip=0) wird es doch bald eine Welt ohne Arbeit und Hunger geben, weil Roboter alles alleine machen!“

– Ohne Arbeit ja, aber nicht ohne Hunger! Roboter sind nun mal konstantes Kapital und nicht ausbeutbar. Ein Kapitalismus ist so nicht möglich, dann verhungerten ja die Fabrikbesitzer. Aber gerade in deren Interesse übt die Bundeswehr jetzt schon Einsätze gegen gestellte Bürgeraufstände und Demonstrationen. Noch wäre das im Ernstfall verboten – noch! Aber üben kann man ja jetzt schon.

Kein blutiger Umsturz => kein Utopia!